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Aktuelles aus der Gemeinde

Einkaufshilfer - Versorgung von Senioren und Personen der Risikogruppe - ab 31.03.2020

Die Ausbreitung des Corona Virus zu verlangsamen hat oberste Priorität. Der besondere Schutz gilt den älteren Menschen unserer Bevölkerung und aller Menschen mit Vorerkrankungen. Je weiter sich der Virus ausbreitet und auch in den ländlichen Gemeinden ankommt, desto gefährlicher ist dies für die älteren und vorerkrankten Menschen. Aus diesem Grund hat die Gemeinde Merklingen mit dem Arbeiter-Samariter-Bund und der AlbErnte Kontakt aufgenommen, um eine mögliche Versorgung von Älteren und Personen der Risikogruppe, die nicht mehr vor die Türe können oder nicht mehr sollten, abzuklären. Die Idee ist die Infrastruktur von Gemeinde, ASB und der AlbErnte zu nutzen.
 
Die Mitarbeiterinnen im Rathaus nehmen ab Dienstag 31.03.2020 Bestellungen telefonisch oder per Email entgegen. Immer Dienstag und Donnerstag in der Zeit von 8 Uhr bis 10 Uhr können sich Senioren und Menschen der Risikogruppe, sowie Personen in Quarantäne unter der Telefonnummer 07337 / 96 20 16 melden. Die Einkaufslisten werden dann an ASB und AlbErnte weitergeben. Parallel kann man sich auch an anderen Tagen für Wurst- und Frischwaren sowie Gemüse und sonstige Produkte direkt bei der AlbErnte unter Telefon 07337 / 325 wenden.
 
Der Arbeiter-Samariter-Bund wird die Einkäufe besorgen und verteilt sie über Mitarbeiter und Freiwillige; insbesondere aus dem Bundesfreiwilligendienst und liefert diese an die Haustüre. Natürlich unter Beachtung der Hygienevorgaben. Der ASB wird immer Dienstag und Donnerstag ab 14 Uhr die Waren bis an die Haustür bringen. Die Auslieferung erfolgt völlig kostenfrei – dies gilt auch für die AlbErnte. Nur der Warenwert der Bestellung wird direkt vor Ort abgerechnet. „Als ASB wollen wir den Menschen vor Ort helfen, unkompliziert und schnell“ so Hans-Dieter Bührle, Vorsitzender des Arbeiter-Samariter-Bund Region Alb & Stauferland. Auch Bürgermeister Sven Kneipp ist es ein wichtiges Anliegen, in diesen Zeiten für die Bürgerinnen und Bürger Möglichkeiten der Versorgung sicherzustellen. „Wir haben viele helfende Menschen. Mit wenig Aufwand kann viel getan werden, so der Schultes, der sich über die Bereitschaft von Seiten der AlbErnte, ASB und seinen Gemeindemitarbeiterinnen freut. Die Telefonnummern und Bestellmöglichkeiten werden über den ASB an alle „Essen- auf Rädern-Kunden“ und Senioren im Pflegebereich verteilt sowie über das Mitteilungsblatt, über Homepage und Facebook verbreitet.