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Aktuelles aus der Gemeinde

Sanierung Siedlungsweg - Einabu Asphalt

35 Grad Celisus von oben und 150 Grad von unten herschen beim Asphalteinbau im Siedlungsweg. Meilenstein bei der Straßensanierung im 1 Bauabschnitt.
Ende Februar 2017 hat die Gemeinde Merklingen den ersten Bauabschnitt des Siedlungswegs ausgeschrieben und im April 2017 an ein Bauunternehmen aus Göppingen vergeben. Die Baumaßnahme bestand aus zwei Teilen. Den Tiefbauarbeiten incl. Wasserleitungserneuerung und dem Straßenbau im Siedlungsweg sowie den Vorbereitungen für den Glasfaserausbau. Die gesamte Auftragssumme lag bei 500.000 EUR (incl. MwSt.).
Für die Breitbandversorgung konnte Bürgermeister Sven Kneipp im letzten Jahres zeitverzögert einen Förderantrag über 97.000 EUR beim Land Baden-Württemberg abholen. Das war auch der wesentliche Grund, warum die Maßnahme sehr mit Verzug begonnen hat, da ohne den entsprechenden Förderbescheid ein Bauen nicht möglich war. Die Sanierung des Siedlungswegs wurde in einen östlichen und westlichen Bereich aufgeteilt. Der erste Bauabschnitt betrifft den östlichen Bereich, der auch in einem deutlich schlechteren Zustand war. „Die Baumaßnahme lief am Anfang nicht wirklich rund“ so Kneipp der mehrmals wöchentlich den Baufortschritt in Augenschein nimmt und weiter ausführt „doch mittlerweile hat die zuständige Baufirma alles im Griff und leistet sehr gute Arbeit“.
So konnten in den letzten Wochen die Randsteine und der Gehweg sowie der Straßenuntergrund hergestellt werden. Seit letzten Freitag, 03.08.2018 haben die Asphaltarbeiten begonnen. In einem ersten Schritt wurde die Tragschicht eingebaut, am Montag wurden die Nebenflächen hergestellt und am Dienstag wird der komplette Straßenbereich mit der sogenannten Deckschicht final fertiggemacht.
Für Michael Frei, Chef der Asphaltkolonne sind die aktuellen Temperaturen nicht ganz ohne. Schließlich wird der Asphalt mit einer Temperatur von 150 bis 170 Grad Celisius eingebaut, da braucht man nicht noch von oben 35 Grad. Das geht auch bei den aus Italien stammenden Mitarbeitern der Kolonne an die Substanz.
Umso mehr freut sich der Merklinger Schultes, dass die Männer hochmotiviert und qualitativ sehr gute Arbeit leisten. Dies bestätigte auch er betreuende Fachingenieuer vom Büro Wassermüller, Stefan Dehm. „Die Asphaltfirma, besonders aber die Mitarbeiter verstehen ihr Handwerk“. Bei diesen Temperaturen benötigt der Asphalt mehr Zeit zum Abkühlen – ca. 36 Stunden sonst könnten durch zu frühes befahrungen Schäden entstehen. Daher wird die Straße kurzfristig nach Einbau bis Freitag vollgesperrt.
Die Gemeindeverwaltung informiert, dass der zweite Bauabschnitt dieses Jahr nicht mehr zum Tragen kommt. Die Verzögerungen, die sich aus dem Vorjahr ergeben haben, hat der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung miteinander beschlossen, dass Projekt „Sanierung 2. Bauabschnitt“ frühestens 2019 je nach Finanzlage auch später anzugehen.